5 Last-Minute-Geschenke für Läufer

5 Last-Minute-Geschenke für Läufer!

Du hast immer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke besorgt? Wenn sich unter deinen Liebsten ein Läufer oder eine Läuferin befindet, hast du Glück! Denn genau für diese haben wir 5 Weihnachtsgeschenke, die du auch jetzt noch organisieren kannst.

1. Startplatz verschenken

Das Frühjahr kommt schneller als man denkt! Läufer können den Startschuss für ihr erstes Rennen 2017 schon jetzt kaum erwarten. Jeder Läufer nimmt gerne an Wettkämpfen teil! Warum also nicht einfach einen Startplatz verschenken? Da man sich für viele Rennen aber noch gar nicht anmelden kann, reicht auch ein Gutschein – natürlich schön gestaltet.
Neben dem Startplatz an sich könntest du dich sozusagen als Wettkampf-Begleiter dazu schenken. Das bedeutet – zum Lauf fahren, Tasche tragen, Verpflegung reichen und natürlich kräftig anfeuern!

hindernislauf

Tipp: Wie wäre es mit einem besonderen Lauf? Hindernisläufe machen nicht nur Spaß, sondern verbinden auch!

 

2. Reise zu großem Laufevent

Stadt Laufen

Die fremde Stadt lässt sich auch super laufend erkunden!

Dieses Geschenk macht man nicht jedem – eine besondere Person freut sich darüber aber umso mehr! Es ist gar nicht so einfach für beliebte Läufe wie den New York Marathon oder auch den Berlin Marathon einen Startplatz zu bekommen.
Um die tolle Atmosphäre dort trotzdem einmal mitzuerleben, lohnt sich eine Reise!
Auch wenn das Laufevent vorbei ist, gibt es noch unzählige tolle Dinge in diesen Städten zu erleben.

 

3. Laufreise mit Trainingslager

Ein perfektes Geschenk für den Partner oder die beste Freundin/ den besten Freund. Idealerweise teilt ihr natürlich die Leidenschaft zum Laufen. So verbringt ihr gemeinsam ein paar tolle Tage. Ihr habt endlich mal genug Zeit euch voll und ganz aufs Laufen zu konzentrieren und nehmt viele wertvolle Tipps mit nach Hause. Dieses Geschenk sorgt an Weihnachten garantiert für leuchtende Augen!

 

4. Regeneration gefällig?

Sauna

In der Sauna kann man besonders gut abschalten.

Wer viel läuft, muss auch regenerieren. Der große Vorteil für dich – hier stehen dir mehrere Möglichkeiten für ein Last-Minute-Geschenk zur Verfügung!
Wenn das Geschenk etwas mehr kosten darf, ist ein Wochenende im Wellnesshotel eine tolle Überraschung.
Aber auch der Besuch einer nahegelegenen Therme oder ein Entspannungstag für zu Hause, sind schöne Möglichkeiten begeisterten Läufern eine Freude zu machen!
Wenn du gerne selber aktiv wirst und nur wenig Budget für ein Geschenk hast, könntest du ein eigenes Badesalz mischen.

 

5. Ideal für jeden Anlass – der Formbelt

Wenn Läufer eines immer brauchen, dann ist es Equipment! Im Grunde genommen sind die meisten Läufer wahre Gadgetvernatiker! Praktisch sollte es sein und nicht total bekloppt aussehen, am besten auch noch innovativ. Es ist also nicht einfach für Equipment den Ansprüchen eines Läufers gerecht zu werden. Der Formbelt hat sich bereits vielen Läufern als hilfreicher Begleiter erwiesen.
Definitiv ein Last-Minute-Geschenk für Jedermann. Mit kleinem Budget sorgst du so für große Freude bei der Bescherung!

 
Tipp: Mit dem Rabattcode HOHOHO16 sparst du bis zum 23.12.2016 25 % auf alle Formbelt-Produkte!

 

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Luisa: marketing communication manager

Warum macht Joggen glücklich?

Warum macht Joggen glücklich?

“Warum gehst du eigentlich so häufig Joggen?” “Weil es mich einfach glücklich macht!”

 

Diese Situation hast du als Läufer eventuell auch schon erlebt. Die Reaktion des Gegenübers – Verwirrung! Wer nicht regelmäßig läuft, kann schwer nachvollziehen wie einen die vermeintliche Quälerei glücklich machen soll. Tatsächlich gibt es aber ganz viele Erklärungen für dieses Phänomen.

 

Kleiner Ausflug in die Wissenschaft

 

Endorphine

Häufig werden die sogenannten Endorphine für dieses Glücksgefühl verantwortlich gemacht, doch tatsächlich liegt dafür keinerlei wissenschaftlicher Beweis vor. Im Gegenteil – Glücksgefühle entstehen im Kopf. Endorphine konnten bisher allerdings nur im Blut festgestellt werden, nicht aber im Gehirn. Bei Endorphinen handelt es sich um körpereigene Morphine, die uns Schmerzen bei Verletzungen weniger wahrnehmen lassen.

 

Glückshormone

Naheliegender ist es die im Volksmund als “Glückshormone” bekannten Substanzen Serotonin, Dopamin, Adrenalin sowie Noradrenalin für die angenehme Wahrnehmung nach dem Laufen verantwortlich zu machen. Diese werden beim Sport nachweislich ausgeschüttet und sorgen für bessere Laune. Deswegen ist beispielsweise Serotonin Bestandteil vieler Antidepressiva. Einen ähnlichen Effekt hat VGF (nerve growth factor inducible protein), welches ebenfalls durch körperliches Training erzeugt wird. Mit dem Wissen macht es doch gleich noch mehr Spaß die Laufschuhe zu schnüren, oder nicht?!

 

Rythmische Bewegungen

Du hast bestimmt schon mal vom “Runner’s High” gehört oder sogar selber schon eins erlebt. Dabei handelt es sich um einen Flow, der ab und zu eintritt, wenn man lange Strecken zurück legt (30km). Man läuft dann wie von alleine, Probleme scheinen weniger schlimm und viele Leute berichten, dass ihnen in diesem Moment die besten Ideen gekommen sind. Hört sich verrückt an? Mag sein, aber auch für dieses Phänomen gibt es eine wissenschaftliche Erklärung! Denn gleichbleibende rhythmische Bewegungen haben einen positiven Effekt auf die Psyche. Dies machen sich Ärzte etwa bei der Behandlung von Traumapatienten zunutze.

 

Jetzt aber erstmal genug mit wissenschaftlichen Fakten! Denn es ist zwar schön zu wissen, dass wir uns die Glücksgefühle nicht nur einbilden, aber im Endeffekt ist doch die Hauptsache, dass unser Sport uns glücklich macht.

 

Wohlfühlgründe

 

Es gibt aber noch viele weitere Gründe dafür, warum joggen uns glücklich macht. Die folgenden Erklärungen kann vermutlich jeder Läufer nachvollziehen:

 

  • Beim Laufen kann man einfach mal alles hinter sich lassen und die Einsamkeit genießen. Es ist wie ein Kurzurlaub vom stressigen Alltag.
  • Wenn man das Ziel erreicht bekommt man einen regelrechten Selbstbewusstseinsschub.
  • Joggen stärkt das Immunsystem. Man fühlt sich also generell wohler, weil man weniger krank ist.
    Beim Joggen kann man einfach mal die Natur genießen!

    Beim Joggen kann man einfach mal die Natur genießen!

  • Alltagsstress lässt sich durch körperliche Bewegung bestens abbauen. Man ist viel entspannter!
  • Frische Luft ist gesund, löst Verspannungen und sorgt dafür, dass Kopfschmerzen verschwinden.
  • Schlechtes Wetter = schlechte Laune? Pah doch nicht bei Läufern. Im Gegenteil – Läufe im Nieselregen sind oft die besten!
  • Auch unsere Sozialkontakte haben einen großen Einfluss auf unsere Stimmung. Zum Glück ist die Läufercommunity eine der nettesten, die es gibt.
  • Das Gefühl die Natur mal wieder so richtig wahrzunehmen ist gerade heutzutage einfach unbeschreiblich. Besonders beim Jahreszeitenwechsel kann man täglich Veränderungen entdecken – allem voran das erste Vogelzwitschern des Jahres.
  • Positiver Nebeneffekt beim Joggen ist der Gewichtsverlust. Man bekommt ein besseres Körpergefühl und Frust gehört der Vergangenheit an.
  • Last but not least: Das unbeschreibliche Gefühl wieder mal den Kampf gegen den inneren Schweinehund gewonnen zu haben! Man kommt ausgepowert zu Hause an, springt unter die heiße Dusche und strotzt danach förmlich voll Energie!

 

Es gibt also zahlreiche Erklärungen, warum uns joggen glücklich macht. Vielleicht kannst du ja sogar den Nächsten, der fragt warum du laufen gehst, mit diesen Gründen davon überzeugen selbst in sein Glück zu laufen?

Und wir Läufer wissen jetzt, was beim nächsten Tief zu tun ist – nicht den Kopf hängen lassen, Ründchen drehen und zu Hause wieder grinsen!

Über den Autor

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Luisa: marketing communication manager

Pokémon Go – Smart Joggen mal anders!

Pokémon Go – Smart joggen mal anders!

In der Regel läuten bei Sportwissenschaftlern und Gesundheitsexperten sofort die Alarmglocken, wenn es ums Thema Computerspiele & “Zocken” geht. Anders ist das beim neusten Schrei “Pokémon Go”. Zum Glück! Sonst würden die Experten vermutlich von einem Daueralarm gequält werden. Denn an der neuen App kommt seit ein paar Tagen wirklich keiner mehr vorbei – Pokémon Go ist Gesprächsthema Nummer 1.

 

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Pikachu – der wohl bekannteste und beliebteste Pokémon!

Doch wie der Name schon erahnen lässt, geht es bei dem neuen Spiel nicht darum stundenlang vor der Konsole auf dem Sofa zu hängen, sondern man muss für seinen Erfolg schon ein bisschen mehr tun, als ein paar Knöpfe zu drücken.

Man muss tatsächlich vor die Tür und sich in der realen Welt auf Pokémon Jagd begeben. Für super Nerds unvorstellbar? Offensichtlich nicht, denn kaum einer ist nicht vom Spiel infiziert. Ob klein oder groß, männlich oder weiblich – den Entwicklern der App ist es gelungen Menschen weltweit vor die Tür zu locken und (vielleicht unbeabsichtigt) zu mehr Bewegung zu animieren.

 

Und in der Tat beinhaltet Pokémon Go einige sehr sportliche Aspekte:

 

Top Motivation – “Eier”

Hat man eine gewisse Strecke am Stück zurückgelegt, erhält man als Belohnung so genannte Pokémon-Eier. Wie auch im echten Leben dauert es dann eine Weile bis die Eier schlüpfen. Je zurückgelegter Strecke – 2 km, 5 km oder 10 km – erhält der Spieler zwischen 200 und 1000 Erfahrungspunkten. Ideal also für Laufanfänger als auch Fortgeschrittene. Noch nicht genug Motivation?

Es geht noch besser!

Natürlich kann man auch bei Pokémon Go verschiedenste Medaillen sammeln. Die interessanteste für uns Sportler ist aber eindeutig die “Jogger Medaille”. Alleine der Name sollte das Herz von Läufern höher schlagen lassen. Schließlich hat man nicht alle Tage die Gelegenheit in einer App durch seine Lieblingssportart zu punkten ( auch wenn sich einige Läufer gegen das Wort Joggen sträuben).

Die Bronze- Medaille hat man sich nach 10 km recht schnell ergattert. Schwerer wird es schon mit der Silbermedaille (100 km) und die Goldmedaille ist wirklich was für die Königsklasse beziehungsweise die richtigen Pokémon-Go-Suchtis – sage und schreibe 1000 km muss man dafür zurücklegen. Aber keine Sorge – die Strecken muss man natürlich nicht am Stück zurück legen.

Das ist doch auf alle Fälle mal eine lustige Idee, um ein bisschen Abwechslung in sein Lauftraining zu bringen, oder nicht?

Für ganz ambitionierte Spieler und Sportler lohnt es sich auch an der Wurftechnik der Pokéballs zu feilen. Schließlich gibt es für angedrehte Bälle Extrapunkte!

Pokémon Go Bauchtasche

Top ausgestattet!

Wer den ganzen Tag auf der Suche nach Pokémons ist, braucht natürlich entsprechendes Equipment! An erster Stelle steht da mal das mobile Ladegerät. Gar nicht auszumalen wie schrecklich es sich anfühlen muss ein seltenes Pokémon nach langer Jagd doch nicht fangen zu können, weil plötzlich der Akku versagt.

Außerdem macht Bewegung natürlich auch hungrig. Müsliriegel gehören da zur Standardausrüstung eines jeden Pokémonjägers. Und auch ein bisschen Kleingeld für den größeren Hunger oder ein erfrischendes Getränk darf nicht fehlen.

Je nach dem wie lange man unterwegs ist und wie bequem das Schuhwerk ist, machen sich auch Blasenpflaster nicht schlecht.

Das alles in einem Rucksack zu verstauen ist allerdings für die Wenigsten eine Option – schließlich ist das zusätzlicher Ballast und man will ja nicht an Schnelligkeit verlieren. Besonders wenn man die App in seine Joggingrunde integriert, macht einen das auf und ab hüpfen des Rucksacks nur wahnsinnig! Alles was man für Pokémon Go wirklich braucht, kann man bestens im Laufgürtel Formbelt unterbringen! Besonders praktisch: hat man gerade etwas anderes zu tun, wird man durch die körpernahe Lage des Formbelt auf die Vibration des Handys aufmerksam, sollte ein Pokémon in der Nähe sein. So verschenkt man garantiert keine Punkte und erreicht schneller das nächste Level.

 

 

Fitnesstrend der Zukunft?

Und wer weiß, vielleicht ist den Entwicklern der App ja gelungen was Gesundheitsexperten seit Jahren verzweifelt versuchen – die Leute freiwillig zu mehr Sport zu motivieren. Eines steht jedenfalls fest, mit Pokémon Go macht Bewegung Spaß, man vergisst die Zeit und bemerkt so gar nicht, dass man sich mehr bewegt.

Bei dem schönen Wetter der letzten Tage macht die Pokémon-Jagd natürlich auch mehr Spaß als bei Regen & Sturm. Es bleibt also abzuwarten, ob das Spiel auch langfristig Leute vor die Tür locken kann. Erweiterungen sind jedenfalls wohl schon geplant und den restlichen Sommer über wird der Hype um die App auf jeden Fall noch anhalten. Wir finden so viel Spaß an Bewegung super und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Jagd!

 

Quelle: www.pokewiki.de

 

Über den Autor

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Luisa: marketing communication manager

Jörg Löhr mit Laufleidenschaft zur WMM Finisher Medal

Jörg Löhr – mit Laufleidenschaft
zur „WMM Finisher Medal“

 

 

Jörg Löhr bewältigt die 6 Marathon Majors

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WMM Finisher Medal

Heute stellen wir euch einen Mann vor, der für viele Läufer sowohl Vorbild als auch Inspiration ist. Die Rede ist von Jörg Löhr, der mit dem Tokio-Marathon diesen Februar als einer von wenigen Deutschen alle 6 Marathon Majors bewältigt hat.

Zwischen Training, Familie und Arbeit findet Jörg Löhr sogar noch Zeit Erlebnisse sowie Erfahrungen rund um seine Leidenschaft auf seinem Blog “der Laufgedanke” (http://der-laufgedanke.blogspot.de/) mit anderen Laufbegeisterten zu teilen.

Zeitgleich mit unserer Interview-Anfrage traf bei ihm auch endlich die lang erwartete WMM Finisher Medal ein – beste Vorraussetzungen also, dem Familienvater aus dem Rhein-Sieg-Kreis einige Fragen zu seiner bemerkenswerten Leistung zu stellen.

Interview mit Jörg Löhr

Luisa

Luisa

Welches war der erste der 6 Marathons? Warum sind Sie ausgerechnet dort an den Start gegangen?
Jörg Löhr

Jörg Löhr

Als ein besonderer Höhepunkt wollte ich 2010 einen Marathon in den USA laufen. Doch hier stand ich vor einer sehr schwierigen Auswahl. Da es ein Highlight werden sollte, standen für mich  New York & Boston im  Fokus.  „Boston – der traditionellste Marathon nach Athen“ oder „Einmal quer durch Big Apple laufen“
Die Faszination für die Stadt, „die niemals schläft“ brachte mich am Ende nach New York!

Luisa
Die meisten Deutschen hätten sich vermutlich zunächst für den Berlin Marathon angemeldet – Sie haben sich direkt einen Toplauf im Ausland ausgesucht. War es für Sie schon immer ein Reiz bzw. Motivation in fremden Ländern zu laufen?
Jörg Löhr
Ich bin zuvor bereits zweimal in Berlin gestartet. In die Wertung, für die Marathon Majors habe ich den letzten Berlin-Marathon „eingebracht“. Das Laufjahr 2001 war jedoch  mein sportliches Highlight. Durch das Brandenburger Tor in Berlin und ca. 200m dahinter mit 03:14:36 Std. über die Ziellinie ist seit 15 Jahren meine persönliche Bestmarke. Mein erster Marathon war 1998 der Köln-Marathon. 03:45:49 Std. im Ziel war ein tolles Ergebnis für den ersten Marathon. Am nächsten Tag war das Interesse für den zweiten Marathon bereits geweckt!
Luisa
Haben Sie damals schon mit dem Gedanken gespielt bei allen 6 Rennen an den Start zu gehen?
Jörg Löhr
Nein – es war im Hinterkopf einmal in den USA zu laufen! Neben einem jährlichen Marathon-Event interessierte ich mich immer mehr für die vielen Laufveranstaltungen in meiner Region. Besonders im ländlichen Umfeld von Köln & Bonn findet man viele landschaftlich reizvolle Strecken. Ab 2008 orientierte ich mich zusätzlich in der internationalen Marathonszene (Wien &  Amsterdam).
Luisa
Wie sind Sie zum Laufen gekommen? Warum wurde daraus so eine Leidenschaft?
Jörg Löhr

Angefangen hatte alles während der Schulzeit. In der neunten Klasse wurde der Langstreckenlauf in den Sportunterricht einbezogen und relativ schnell bemerkte ich, dass ich in dieser Disziplin leistungsfähiger als viele andere war! Die Langlaufszene war damals zwar noch keine Massenbewegung, aber die Stories über Marathonläufe in Boston, New York, Berlin & Frankfurt entfachten bei mir eine Faszination!

Damals und heute ist das Laufen für mich aber auch Zeit für Entspannung  und  Kreativität! An manchen Tagen ziehe ich meine Runden und kann den Stress des Tages sehr gut abbauen und den Kopf völlig frei bekommen, weil ich perfekt abschalten kann und in einen „Rhytmus“ gelange, bei welchem das Laufen fast schon automatisch ohne „Nachdenken“ abläuft.

An anderen Tagen laufe ich „denkend & planend“ meine Strecken und habe die tollsten Einfälle für Problemlösungen, Präsentationen oder andere Herausforderungen.

Luisa
Haben Sie einen Lieblingsmarathon?
Jörg Löhr
Trotz der schrecklichen Ereignisse, die ich selbst erleben musste, ist mein Lieblingsmarathon der Boston-Marathon!  Ich startete 2013 beim 117ten Boston-Marathon und die Tradition spürte man in der sportbegeisterten Stadt an jeder Ecke. Da der Marathon traditionell am Patriot´s Day ausgetragen wird, waren die Menschen der Stadt extrem engagiert und stolz auf dieses Großereignis. Auf der gesamten Strecke des Marathons, selbst an den entlegensten Stellen, wird man von dem begeisterten Publikum angefeuert!
Luisa
Haben Sie damals von den Anschlägen etwas mitbekommen? Wie haben Sie die Veranstaltung wahrgenommen und wurden Sie dadurch ein Stück weit geprägt?
Jörg Löhr

Zweimal ein dumpfer Knall! Wie Kanonenschläge. Ich war seit 20 Minuten im Ziel und genoss die einmalige Atmosphäre. Da ich die Straße hinter der Zielgerade gerade kurz verlassen hatte, um wenige Meter in der Seitenstraße mein Läufergepäck abzuholen, hatte ich keinen direkten Blick mehr zurück zur Ziellinie. Einen kurzen Moment dachte ich, dass wohl nichts schlimmes passiert war.   Ein Läufer unserer Reisegruppe kam am „Gepäckwagen“ an und berichtete von einer riesigen Rauchwolke. Er war sich sicher, dass die Ursache eine Explosion gewesen war. Zu meiner weiteren Beunruhigung, war er der Meinung, dass die Explosion am Anfang der Zielgeraden auf der Boylston Street stattgefunden hätte. Dort hatte mich kurz vor dem Ziel meine Partnerin noch angefeuert! Ohne langes Umziehen packte ich meine Sachen und ging zügig zur sogenannten „Family-Meeting Zone“. Dabei überquerte ich ca. 3 Minuten nach den Explosionen die Kreuzung hinter der Zielgeraden! Das Ziel lag 300-400m weit weg in „gespenstiger Ruhe“. Zügig suchte ich den Weg zum Treffpunkt! Immer häufiger fiel mir die Unruhe bei den Verantwortlichen, mit ihren Funkgeräten am Ohr, auf. Das zunehmende Sirenengeheul aus der Ferne und die verängstigte Gesichter beunruhigen mich immer. Am Treffpunkt angelangt nahm ich meine Partnerin glücklich, dass ihr nichts passiert war, in den Arm. Es waren ca. 20 Minuten vergangen und wir standen parallel zur Ziellinie nur 2 Blocks weiter und waren ahnungslos! Zügig gingen wir in unser Hotel, ganz in der Nähe des Zielbereichs. In der Hotellobby erfuhren wir die schreckliche Wahrheit. Im Laufe des Nachmittags wurden immer neue Gerüchte laut und das ständige patrouillieren der schwerbewaffneten SWAT-Einheiten mit Sprengstoffspürhunden in der Lobby beunruhigte alle. Bis zum Abend war unser Hotel (mitten im Sperrgebiet) zu einem Hochsicherheitstrakt geworden! Vor dem Haupteingang standen gepanzerte Fahrzeuge sowie bewaffnete Sicherheitskräfte der SWAT-Einheiten.

Jörg-Löhr-Boston-MarathonIch kann nicht sagen, dass mich dieses Ereignis geprägt  hat, aber ich habe oft darüber nachgedacht, dass ich an beiden Bomben nahe vorbeigelaufen bin und das ich und meine Partnerin an diesem Tag großes Glück hatten!

Luisa
Einen Marathon zu finishen muss immer ein tolles Gefühl sein, aber wie haben Sie sich in Tokio gefühlt? War es anders, weil Sie wussten, dass Sie damit zu den wenigen Deutschen gehören, die alle 6 Marathon Majors bestritten haben?
Jörg Löhr
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Jörg Löhr – 6ten Marathon Major in Tokio

Gruppenfoto-Marathon-Majors-Tokio

Gruppenfoto 6ten Marathon Major in Tokio

Definitiv ja! Im Ziel war es ein einmaliger Moment! Im Zielbereich war die Anstrengung  sofort vergessen, denn man hat den Eindruck, dass in Japan jeder – aber wirklich jeder einem gratuliert! Der Höhepunkt stand aber noch bevor. Als man die Halle mit den Kleiderbeuteln betrat, war man zu Tränen gerührt, denn all die vielen Helfer applaudieren enthusiastisch! Unvorstellbar! Mit einer höflichen Verbeugung und Gratulation bekam ich meinen Kleiderbeutel überreicht! Die 9te WMM-Serie endete in Tokyo und aus diesem Grund waren die meisten Renndirektoren der anderen Marathons vor Ort um Gesamtsieger- und siegerin der Tour zu ehren! Das war natürlich für uns „Amateure“, die hier den 6ten WMM, abgeschlossen hatten ein Riesenereignis! Einer Tradition folgend wurden, nach den offiziellen Siegerehrungen, die nicht professionellen Läufer geehrt, welche vor Ort ihren 6ten Marathon Major abgeschlossen hatten!  75 Läufer aus 25 Ländern durften gemeinsam mit allen Renndirektoren zum Gruppenfoto auftreten.

Luisa
Kennen Sie einige der anderen Läufer die alle Marathon Majors gelaufen sind oder haben sogar Kontakt zu ihnen?
Jörg Löhr
Auf den vielen Marathonreisen habe ich einige Läufer kennengelernt, die alle Marathon Majors gelaufen sind. In Tokyo haben sechs  Läufer unserer Reisegruppe den 6-Star-Finisher-Status erreicht. Mit zwei weiteren Läufern, die kurz vor dem Abschluß der Marathon Majors Serie stehen, habe ich Kontakt!
Luisa
Viele Läufer träumen ja davon das zu erreichen! Was sind nun Ihre neuen Ziele?
Jörg Löhr
Solange die Knie „mitmachen“ bleibe ich dem Marathon treu! Derzeit bin ich noch nicht auf allen Kontinenten gelaufen und wer hat eigentlich gesagt, dass nach 42,195 km das Ziel erreicht sein muss?! Vielleicht starte ich mal bei einem „Ultra-Marathon“? Ganz oben auf der Liste steht derzeit der Old Mutual  Marathon in Kapstadt. 63 Kilometer zwischen Atlantik und Indischen Ozean rund um das „Kap der guten Hoffnung“. Die Strecke gilt als „schönste der Welt“!
Luisa
Was mögen Sie lieber – die großen (internationalen) Veranstaltungen oder die gemütlichen Runden durch die Natur im Rheinland?
Jörg Löhr

Ich liebe beides! Neben einem jährlichen Marathon-Event interessierte ich mich für die vielen kleineren Laufveranstaltungen in meiner Umgebung. Dies trifft auch für die einsame und gemütliche Runde in Wald und Flur an der Sieg zu.  Im Siegtal  findet man viele landschaftlich reizvolle Strecken.

Bei allen Reisen zu den Marathons weltweit, habe ich immer die Gelegenheit genutzt „Land und Leute“ kennenzulernen. Eine lange Anreise für ein einziges kurzes Ereignis wäre viel zu schade. So reise ich nach dem Motto meiner bevorzugten Laufreiseagentur „Laufend die Welt erleben!“ Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn Großstädte wie New-York, London, Chicago, Boston, Tokyo oder Berlin für einen Tag großteilig gesperrt werden, um uns Läufern die Straßen zu überlassen.

Luisa
Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Jörg Löhr
Ich bin ein ehrgeiziger  und leidenschaftlicher Mensch. Ich bin jedoch vernünftig genug, auf meine Gesundheit zu achten! Leidenschaft gehört beim Ausdauersport sicherlich dazu, denn für den Marathon muss der Wille „stimmen“!
Luisa
Haben Sie vielleicht noch einen Tipp, den Sie unseren Lesern oder Läufern generell mit auf den Weg geben würden?
Jörg Löhr

Marathon ist etwas wunderbares. Es  gehört jedoch eine ausreichende Vorbereitung dazu! Vor Allem steht der  Besuch beim Arzt um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Der Marathonlauf gibt einem für die vielen Trainingsstunden dann vieles zurück!

 

„Running teaches us to keep moving forward one step at a time,

especially in the most painful moments“

 

„Laufen lehrt uns, vorwärts zu kommen, einen Schritt  nach dem Anderen!

Besonders in den schmerzhaftesten Augenblicke!“

Vielen Dank an Jörg Löhr für das nette Interview!
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Luisa: marketing communication manager

“Laufen ist gesund” – was wirklich hinter dieser Standardphrase steckt!

“Laufen ist gesund”

 

Was wirklich hinter dieser Standardphrase steckt!

 

Wenn du deine Laufschuhe nicht ohnehin schon regelmäßig schnürst, haben wir hier ein paar unschlagbare Argumente für dich, warum du unbedingt damit anfangen solltest.

 

“Laufen ist gesund”

Dieses Argument hast du sicher auch schon an den Kopf geworfen bekommen, seit du mit dem Gedanken spielst Laufen zu gehen.

Aber irgendwie klingt das wenig motivierend oder? Eine Paprika zu essen ist ja schließlich auch gesund, aber nicht halb so anstrengend. Warum also sollte man sich Woche für Woche durchs Lauftraining quälen?

Nun um das zu verstehen, schauen wir uns das Wort “gesund” mal etwas genauer an. Und du wirst sehen, ganz schnell wird aus diesem kleinen Wort eben doch ein großer Motivationsschub und die Aussicht regelmäßig Joggen zu gehen klingt auch gar nicht mehr so übel.

 

Regelmäßiges Laufen sorgt im Körper für zahlreiche Anpassungserscheinungen:

  • Stärkt das Herz-Kreislauf-System. Dadurch wird das Herzinfarktrisiko um bis zu 40 % gesenkt.Herz-Kreislauf
  • Die Blutgefäße werden elastischer und das Blut wird dünnflüssiger. Daraus resultiert eine bessere Blutzirkulation. Das Herz kann ökonomischer arbeiten und der Ruhepuls sinkt.
  • Laufen stärkt zudem die Knochen und beugt so Osteoporose vor.
  • Wer regelmäßig joggen geht, profitiert durch ein erhöhtes Lungenvolumen.
  • Die roten Blutkörperchen im Blut nehmen zu, wodurch der Körper besser mit Sauerstoff versorgt werden kann.
  • Dieser Sauerstoff kommt natürlich auch im Gehirn an. Der positive Effekt: eine bessere Konzentrationsfähigkeit!
  • Auch die weißen Blutkörperchen nehmen durch Ausdauertraining zu. Sie gehören zum Abwehrsystem unseres Körpers. Infektionskrankheiten wie der klassischen Erkältung wird dadurch vorgebeugt.
  • Nicht nur man selber, sondern auch die Leber kommt durchs Laufen auf Hochtouren – Schadstoffe werden schneller aus dem Körper gespült.
  • Besonders für Migräne-Patienten sehr erfreulich: beim Sport werden schmerzlindernde Stoffe ausgeschüttet, die Kopfschmerzen lindern!
  • Weiterhin sorgt Sport für die Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen.Läuferin glücklich Stresshormone werden hingegen abgebaut. Deswegen fühlt man sich nach dem Sport auch meist besser und fitter!
  • Ausdauersport führt außerdem zu einer Regulation des Insulinspiegels. Dadurch kommt u.a. das natürliche Sättigungsgefühl zurück.
  • Der Stoffwechsel wird angekurbelt und man verbrennt mehr Fett. Langfristig wird Diabetes sowie anderen Krankheiten, die durch Übergewicht begünstigt werden, vorgebeugt.
  • Trainierte Menschen schlafen tiefer und besser.
  • Ausdauertraining strafft die Haut. Sogar das biologische Alter sinkt durch regelmäßiges Joggen.

 

Das ist doch schon eine ganz beachtliche Aufzählung oder nicht?

Und es kommt noch besser – das sind nämlich noch lange nicht alle Auswirkungen die Laufen auf den Körper hat.

Da bekommt das kleine Wörtchen “gesund” doch direkt eine ganz andere Bedeutung.

Für so viele positive Effekte lohnt es sich doch allemal mit dem Laufen anzufangen.

Und sind wir mal ehrlich – wenn wir uns durch regelmäßiges Laufen lästige Arztbesuche ersparen können, relativiert sich der Aufwand doch ziemlich schnell. Ganz zu schweigen von dem belohnenden Gefühl nach dem Sport. Also raus aus der Bude und rein in ein gesünderes Leben – dass das nicht nur ein dummer Spruch ist, haben wir ja zum Glück soeben geklärt!
Hier erfährst du wie es dir gelingt deinen Vorsatz mit dem Laufen anzufangen, in die Tat umzusetzen.

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Luisa: marketing communication manager

9 absolute No-go’s im Fitnessstudio

9 absolute No-go’s im Fitnessstudio

 

Du denkst beim Training im Fitnessstudio kann man eigentlich nichts falsch machen?

Genau – eigentlich!

Wenn du deine Verhaltensweise in einem der folgenden No-go’s wiedererkennst, wurde über dich vermutlich schon mal der Kopf geschüttelt.

Doch keine Sorge, nach diesem Artikel weißt du, was du beim Training in deinem Fitnessstudio in Zukunft lieber vermeiden solltest.

 

Das Schweißmonster

Handtuch-im-StudioGenerell ist gegen schwitzen beim Sport ja nichts einzuwenden. Im Gegenteil es gehört dazu und zeigt, dass jemand beim Training sein bestes gibt.

Unschön wird es allerdings, wenn man bei seinen eigenen Übungen, vor lauter Schweiß des Vorgängers, an den Trainingsgeräten abrutscht.

Deswegen ist es definitiv ein No-go, beim Training kein Handtuch unterzulegen! In den meisten Fitnessstudios kann man sich auch ein Handtuch leihen, sollte man sein eigenes mal vergessen haben.

Und ganz egal, ob man zu den Schweißmonstern oder zu den Leuten gehört, die auch nach drei Stunden Training keinen Tropfen Schweiß vergießen – auch das desinfizieren der Geräte gehört einfach dazu. Man selbst möchte schließlich auch an halbwegs sauberen Geräten trainieren.

 

Klatsch & Tratsch

Wer regelmäßig trainieren geht, kennt nach einiger Zeit natürlich auch ein paar andere Mitglieder – da kommt man schon mal ins Gespräch. Dagegen ist ja auch generell nichts einzuwenden – solange es in einer angemessenen Lautstärke stattfindet.

Denn die anderen Trainierenden interessieren sich wahrscheinlich nicht so sehr für deine unglaublichen Trainingsfortschritte und den krassen Booster, den du dir gestern bestellt hast.

Gleiches gilt für Telefonate! Die Diskussion, ob Cindy wirklich was mit Leon hatte, können deine beste Freundin und du auch nach dem Training führen.

Auch wenn es für den ein oder anderen schwer vorstellbar ist, manche Leute gehen tatsächlich zum Sport um abzuschalten.

Damit das gelingt, sollten nicht nur Gespräche in angenehmer Lautstärke geführt werden, sondern auch deine Musik sollte nicht durch den ganzen Raum schallen – nicht jeder findet die Klänge von Helene Fischer motivierenden.

 

Der Urlauber

Lange Wartezeiten an den Geräten sind nervig, keine Frage. Aber das geht allen so. Und deswegen machst du dich nicht unbedingt beliebt, wenn du jegliche Kleidungsstücke auf den Geräten verteilst, um sie zu “reservieren”. Du bist weder alleine im Gym noch im Urlaub.

Also mach einfach eine Übung nach der anderen und tausche zur Not die Reihenfolge, wenn dir die Wartezeit an einem Gerät zu lang ist.

Auch wenn du eine Pause machst, solltest du dafür nicht unnötig ein Gerät blockieren.

 

Den Trainer raushängen lassen

Besonders wenn man schon viel Erfahrung im Krafttraining hat, ist der Reiz oft groß vermeintliche Anfänger bei ihren Übungen zu korrigieren. Meist verursacht man durch dieses Einmischen aber einfach nur Ärger. Insbesondere besserwisserische Kommentare sollte man sich einfach verkneifen. Wenn einem wirklich ein gesundheitsschädigender Fehler bei der Übungsausführung eines anderen auffällt, kann man eine Person immernoch freundlich darauf hinweisen. Noch besser ist es einen der richtigen Trainer unauffällig darüber zu informieren. Vom richtigen Profi nimmt jeder gerne Tipps an, ohne sich dabei auf den Schlips getreten zu fühlen.

 

Das Studio mit dem Freibad verwechseln

Fittnessstudio FreibadJa, du hast einen tollen Körper. Und ja, du hast hart dafür trainiert und kannst auch stolz darauf sein! Wenn du ihn allerdings freizügig präsentieren willst, tu’ dies bitte nicht im Fitnessstudio, sondern im Freibad.

Denn oberkörperfrei durchs Gym zu stolzieren, belästigt unter Umständen nicht nur die anderen Mitglieder, sondern ist obendrein auch noch ziemlich affig!

Ein Mindestmaß an Bekleidung gehört im Fitnessstudio einfach dazu. Das gilt auch für die Mädels. Zu aufreizende Kleidung hat beim Sport einfach nichts zu suchen.

Deswegen einfach ganz normale Sportklamotten tragen – auch in denen erkennt man, dass du gut trainiert bist.

 

Das Studio zur Singlebörse umfunktionieren

Klar, im Fitnessstudio sind viele schöne Menschen unterwegs, die auch noch das gleiche Hobby teilen. Verständlich also, dass man die ein oder andere Person gerne etwas näher kennenlernen möchte. Doch Vorsicht – der Ton macht die Musik!

Billige Anmachsprüche kommen im Fitnessstudio auch nicht besser an, als im Club.

Und auch nicht jeder möchte beim Training den Partner fürs Leben finden. Deswegen sollte man nur Mitglieder ansprechen, bei denen man den Eindruck hat, sie hätten auch Interesse an einem. Dann kann man die Person gerne nach dem Training freundlich ansprechen und zum Beispiel auf einen Shake einladen.

 

Der Brüllaffe

Es ist super wenn du dich beim Training verausgabst! Genau deswegen geht man ja ins Fitnessstudio. Von Belastungen, die du nur noch unter animalischem Brüllen und Stöhnen bewältigen kannst, solltest du aber Abstand nehmen.

Alle anderen Mitglieder fühlen sich dadurch garantiert gestört und finden es deswegen wahrscheinlich wenig beeindruckend, was du gerade geleistet hast.

Gleiches gilt übrigens fürs Gewichte knallen lassen. Das ist nicht nur total unnötig und erschreckt die anderen Sportler, es zeugt auch noch von einer mangelhaften Übungsausführung – also gleich doppelt uncool.

Das Spiegelposing

Instagram ist der beste Beweis für dieses No-go. Lauter trainierte Menschen, die vor riesigen Spiegeln im Gym ihre durchtrainierten Körper bewundern und fotografieren. In Maßen spricht da auch im Grunde nichts dagegen. Manche Leute fühlen sich durch solche Fotos von anderen ja durchaus motiviert.

Ursprünglich gibt es diese Spiegel jedoch, damit man sich selbst bei der Übungsausführung kontrollieren kann – clever oder?

Deswegen sollte man bei seinem Spiegelselfie möglichst darauf achten, sich nicht direkt vor jemanden zu platzieren, der sich diese ursprüngliche Funktion gerade zum Nutzen macht.

Und auch so sollte man es mit dem Posing einfach nicht übertreiben.

Denn nicht jedem Mitglied im Fitnessstudio geht es um den Traumkörper. Viele Leute trainieren aus Spaß am Sport oder aus Rehabilitations- bzw. Präventionsgründen. Man sollte die Leistung eines jeden Mitglieds anerkennen und sich mit Respekt begegnen.

 

Rasieren in der Dusche

Und zum Schluss natürlich noch das klassischste aller Fitnessstudio No-go’s – rasieren in einer öffentlichen Dusche. Da muss man nicht viel zu sagen. Es ist einfach unhygienisch, denn niemand steht gerne in den Haarstoppeln fremder Menschen. Also einfach in die eigenen vier Wände verschieben. Generell gehören ausgedehnte Beauty-Rituale nicht unbedingt ins Fitnessstudio und die anderen Mitglieder werden es einem danken, wenn man nicht 3 Stunden den Spiegel blockiert.

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